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Das wird für Krypto und Bitcoin in dieser Woche wichtig



Verfehlte Analystenerwartungen bei der Schätzung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in den USA gepaart mit stärker gestiegenen EU Verbraucherpreisen sorgten in der abgelaufenen Handelswoche für Ernüchterung unter Investoren. Trotz einer zunehmenden Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in den USA sowie einer anhaltend hohen Inflation in der Eurozone rutschten weder die klassischen Aktienindizes noch die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) auf neue Jahrestiefs ab. Ob das nur eine temporäre Verschnaufpause darstellt oder die Finanzmarkt seine Korrektur ausweitet, dürfte in dieser Woche maßgeblich von frischen Kennzahlen aus der Wirtschaft abhängen. Welche Termine die Kurse von Bitcoin und Co. in dieser Handelswoche beeinflussen könnten, lest ihr im Folgenden.

Feiertagsbedingt haben die US-Märkte heute geschlossen, weshalb erst am morgigen Dienstag, dem 5. Juli, mit ersten Impulsen zu rechnen ist.

Zahlen zu den Einkaufsmanagerindizes im Euroraum

Am Vormittag werden ab 10:00 Uhr (MEZ) zunächst die Einkaufsmanagerindizes (EMI) für die Eurozone veröffentlicht. Der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (EMI) für das verarbeitende Gewerbe wie auch das nicht-verarbeitende Gewerbe spiegelt die Lage in der Industrie und im Dienstleistungssektor der Eurozone wider. Der Index setzt sich aus Informationen zur Geschäfts-, Beschäftigungs-, Auftrags-, Lagerbestands- und Preisentwicklung im verarbeitenden Gewerbe sowie dem Dienstleistungsgewerbe zusammen. Der Index fußt auf einer Befragung von 300 Einkaufsleitern und Firmenchefs und gilt unter Anlegern als einer der einflussreichsten Wirtschaftsindikatoren. Die Erwartungen für den Monat Juni liegen bei 51,9, nachdem sie für den Vormonat noch 54,0 betragen hatten. Ein fallender Wert deutet auf eine schrumpfende wirtschaftliche Aktivität in der Eurozone hin und erhöht die Wahrscheinlichkeit für eine Rezession im Euroraum.

Einkaufsmanagerindizes und Veröffentlichung des FOMC Protokolls

Am Mittwoch, dem 6. Juli, wird um 16:00 Uhr (MEZ) zunächst der ISM Einkaufsmanagerindex (EMI) für den Dienstleistungssektor veröffentlicht. Das Institute for Supply Management präsentiert die Ergebnisse der monatlichen Befragung von 370 Einkaufsmanagern und Firmenchefs aus 62 Industrien. Die Prognose der Experten für den Monat Juni liegen bei 54,3, nach 55,9 im Vormonat. Fallende EMI-Zahlen wirken sich zumeist negativ auf den US-Dollar aus und könnten unterstützend auf den Bitcoin-Kurs wirken.

Ebenfalls um 16:00 Uhr (MEZ) veröffentlicht das Bureau of Labor Statistics die JOLTs Stellenangebote. Die Prognose der Marktanalysten lautet 11 Millionen offene Stellenangebote. Noch im Vormonat lag die Zahl der offenen Stellen in den USA bei 11,4 Millionen. Eine rückläufige Zahl freier Stellen deutet auf eine wirtschaftliche Abkühlung hin, was die Tendenz des Abschwungs und die Wahrscheinlichkeit einer Rezession weiter verstärkt. Um 20:00 Uhr (MEZ) wird sodann das FOMC Sitzungsprotokoll der US-amerikanischen Notenbank Fed zur letzten Notenbanksitzung im Juni veröffentlicht. Investoren erhoffen sich weitere relevante Informationen zur wirtschaftlichen Lage sowie der zukünftigen Geldpolitik der Fed. Am Abend ist daher mit erhöhter Volatilität an den Finanzmärkten zu rechnen.

EZB-Sitzungsprotokoll sowie frische Arbeitslosenzahlen für die USA

Der Donnerstag startet mit der Veröffentlichung des EZB-Sitzungsprotokolls. Um 13:30 Uhr (MEZ) bekommen Marktteilnehmer somit genauere Informationen darüber, wie die Europäische Zentralbank die wirtschaftliche und geldpolitische Situation in der Eurozone bewertet. Investoren erhoffen sich, Rückschlüsse auf die zukünftige Geldpolitik der EZB ziehen zu können. Um 14:30 Uhr (MEZ) werden sodann die wöchentlichen Zahlen zu Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA verkündet. In dieser Woche wird mit 230.000 neuen Erstanträgen gerechnet. Gegenüber der Vorwoche ist diese Schätzung um 2.000 Erstanträge höher angesiedelt. Sollte die Zahl der Erstanträge höher ausfallen als erwartet, indiziert dieses einen zunehmenden wirtschaftlichen Abschwung in den USA. Diese negative Entwicklung könnte perspektivisch zu finanzpolitischen Entlastungen durch die Fed führen.

Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss

Am letzten Tag der Handelswoche, dem 8. Juli, werden um 14:30 Uhr (MEZ) die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft in den USA für den Monat Juni präsentiert. Die Beschäftigungszahlen außerhalb der Landwirtschaft (Nonfarm Payrolls) beschreiben die monatliche Veränderung der Anzahl der Beschäftigten ohne Angestellte in der Landwirtschaft. Der monatlich erscheinende Arbeitsmarktbericht ist die wichtigste und aussagekräftige Kennziffer unter den US-Wirtschaftsindikatoren. Ein ansteigendes Jobwachstum gilt als Indiz für eine Verbesserung des Arbeitsmarkts und damit einhergehenden zunehmenden Konsumausgaben. Korrigiert das Jobwachstum hingegen, ist das ein wichtiger Hinweis für zunehmende Probleme am Arbeitsmarkt.

Ein rückläufiges Jobwachstum wirkt sich negativ auf zukünftige Konsumausgaben aus. Die Prognose für den Monat Juni beläuft sich auf 270.000 Beschäftigte. Gegenüber dem Vormonat (390.000) sind die Prognosen der Experten bereits deutlich niedriger angesetzt. Schwache NFP-Zahlen sorgen oftmals für eine abnehmende Stärke des US-Dollar, welche sich positiv auf den Bitcoin-Kurs auswirken könnte. Ebenfalls um 14:30 Uhr (MEZ) wird die Arbeitslosenquote in den USA veröffentlicht. Die Prognose liegt, wie bereits im Vormonat Mai, bei 3,6 Prozent. Steigt die Arbeitslosenquote an, ist dieses als wichtiger Hinweis auf eine Verschlechterung am Arbeitsmarkt und damit einhergehenden, rückläufigen Konsumausgaben zu werten.

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