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Ist PoS oder PoW besser?


Moritz Draht: “Die Methode ist zu Recht als Branchenstandard etabliert”

Viele Wege führen nach Rom, aber nur einer in eine saubere Krypto-­Zukunft: Proof of Stake. Von den vielen ­Möglich­keiten, Blockchains abzusichern, bietet das Konsens­verfahren die meisten Vorteile mit den wenigsten Abstrichen.

Die Methode ist robust, effizient, inklusiv und daher zu Recht inzwischen als Branchenstandard etabliert. Deutlich werden die Vorteile im Vergleich mit Proof of Work, dem Verfahren, das die Bitcoin-­Blockchain reguliert und bei dem der “Arbeits­nachweis” von Minern in Form von Rechenleistung erbracht wird. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der Energiekrise handelt es sich dabei nicht nur um ein fahrlässiges, sondern geradezu gefährliches Verfahren.

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Der Hunger nach immer mehr Energie ist unstillbar, die ausufernde Rechenleistung – Hash­rate – über die Jahre zu einem ernsthaften Problem ­geworden. Dass die Blockchain aktuell so viel Strom wie Belgien verbraucht, lässt sich auch mit dem Verweis auf die Nutzung erneuerbarer Energien nicht rechtfertigen. Bitcoin wird die Welt wohl verdauen müssen, mit Blick auf zukünftige Projekte sollte Proof of Work aber begraben werden.

Proof of Stake ist nicht nur irgendeine, sondern die bessere Alternative. Die drei Kerneigenschaften einer Blockchain – ­Sicherheit, Dezentralität und Skalierbarkeit – tariert das Verfahren deutlich besser aus. Angriffe sind theoretisch möglich, praktisch aber durch den finanziellen Aufwand ausgeschlossen. Proof of Stake ermöglicht die Netzwerkteilnahme zu geringen Kosten, steht dadurch mehr Leuten offen. Nicht zuletzt sind PoS-Netzwerke auch besser skalierbar, verarbeiten also im Schnitt einen höheren Durchsatz. Gegen die normative Kraft des Faktischen lässt sich nicht argumentieren.

David Scheider: “Auf technischer Ebene ist PoS der unterlegene Konsensalgorithmus”

Es muss die Energie sein. Anders ist nicht zu erklären, dass Proof-of-Stake-Währungen nur so wie Pilze aus dem Boden schießen. Cardano, Binance Smart Chain und bald auch Ethereum. Allesamt haben von der verlockenden Frucht des Marketing-Arguments Nummer eins genascht: Nachhaltigkeit! Wer sich diesen Begriff auf die Fahne schreibt, kann im Zeitalter der Klimakrise nur gewinnen, oder? So lässt sich vor allem gegenüber der “dreckigen” Konkurrenz punkten. Bitcoin? Umweltsau! Ethereum? Und ewig blüht die Heide.

So in etwa dürfte das Kalkül der Werbeagenturen lauten, die die Fintechs, Pardon, “Altcoins” aus ihren durch Pre­mines finanzierten Budgets angeheuert haben, lauten.
Doch das Greenwashing kommt nicht ohne Preis. Denn auf technischer Ebene ist PoS der unterlegene Konsensalgorithmus. Da wäre die Tendenz zur ­Zentralisierung zu nennen. Denn Staking Nodes können an der Lotterie um die Erzeugung des nächsten Blocks teilnehmen, ohne Ressourcen aufwenden zu müssen.

Wer einmal die nötigen 32 ETH zusammengekratzt hat, kann sich entspannt zurücklehnen und seiner Gelddruckmaschine beim Arbeiten zusehen – auf Kosten der Dezentralität. Denn: Wer bereits “reich” ist, hat deutlich höhere Chancen, einen Block zu minen und wird automatisch noch reicher und mächtiger. PoS-Währungen tendieren daher langfristig in Richtung einer zentralistischen Plutokratie.

Kontrollinstanz sind dann nicht die Netzwerkteilnehmer:innen, sondern große Konzerne wie Exchanges, die mit ihren Millionen ETH auf der Staking Node über Wohl und Wehe des Netzwerks bestimmen können. Bitcoiner haben den Ruf, nicht sonderlich verhandlungsbereit zu sein, wenn es um die Auswahl ihres Konsensalgorithmus geht. In Anbetracht der eklatanten Nachteile von PoS muss man konstatieren: zu Recht.

Disclaimer: Dieser Artikel ist bereits in der Augustausabe des BTC-ECHO Magazins erschienen. Hier entlang zum Shop.

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