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Neue Blockchain “Canto” startet entfesselt ins neue Jahr


Erst im vergangenen August gestartet, zählte Canto bis vor kurzem zu den eher unbekannten Blockchains im Sektor. Binnen Wochen des neuen Jahres stürmt das Projekt nun aber die Rangliste empor und beginnt die Aufmerksamkeit einiger DeFi-Fans auf sich zu ziehen. Befeuert von der News, dass jetzt auch Venture-Kapitalgeber Variant in die neuartige Blockchain investiert, stieg der CANTO-Token in den vergangenen 30 Tagen um fast 100 Prozent an. Ein durchaus beachtlicher Start ins neue Jahr.

CANTO-Kurs in der Monats-Ansicht | Quelle: coinmarketcap.com

In kürzester Zeit konnte sich Canto etwas mehr als 110 Millionen US-Dollar Total Value Locked (TVL) sichern – bereits jetzt mehr als Projekte wie Cardano, NEAR oder Aptos. Stand jetzt ist es die fünftgrößte Chain auf Cosmos. Dabei sind bisher erst fünf DeFi-Protokolle auf der Blockchain aktiv. Nicht ganz ungewollt, wie sich in Hinblick auf die Ideologie hinter Canto erkennen lässt.

DeFi: Ein öffentliches Gut?

Für einen innovativen Neuling wirkt Canto (zumindest noch) technisch eher plump. Die Blockchain ist auf Cosmos gebaut und mit Ethereum kompatibel. Soweit nichts Unbekanntes. Rekordverdächtige Transaktionsgeschwindigkeiten oder komplexe Sharding-Mechanismen? Fehlanzeige.

Stattdessen versteht sich Canto in erster Linie als sozio-ökonomische Innovation. In eigenen Worten geht es darum, das ursprüngliche “DeFi-Versprechen einzulösen”. Das dezentrale Finanzwesen sei ein öffentliches Gut, so das Projekt auf der Website. Der Zugang zu Diensten und Liquidität ist dort für jeden frei. Im Detail heißt das, dass die handvoll DeFi-Protokolle auf Canto keine Gebühren von Nutzern erheben. Stattdessen werden Liquidity Provider und Lender von Cantos On-Chain-Schatzkammer gefördert.

In fast schon planwirtschaftlicher Manier ist so vorerst nur das Nötigste auf der Blockchain verfügbar. Eine dezentrale Börse, ein Lending-Markt und ein Stablecoin als Recheneinheit des Systems: NOTE. Bei den ersten beiden handelt es sich um einfache Forks bekannter DeFi-Protokolle, etwa Compound. Zudem ist die Blockchain mehr oder minder führungslos beziehungsweise autonom.

Hinter Canto steckt kein Unternehmen oder eine konkrete DAO, stattdessen sind die Community und Entwickler lose organisiert. Eine Stiftung, initiale Venture-Kapitalgeber oder einen Token-Vorverkauf gibt es nicht. Das Ganze nimmt eher anarchistische Züge und erinnert stark an die Anfänge von Blockchain und Kryptowährungen.

Canto: Anti-Establishment und experimental

Der Neuling will mit disruptiven Ansätzen eine Alternative zum üblichen DeFi-Space darstellen. Dort wird der Wert eines Protokolls nämlich über Governance oder Utility Token festgehalten und abgetragen. Sowohl vom produktiven Teil der Community, als auch von unproduktiven Spekulanten. Canto verzichtet auf dieses Modell und findet eine ganz eigene Lösung, die Programmierer auch ohne eigene Token dazu motivieren soll, frei zugängliche Plattformen zu bauen.

Entwickler verdienen hier Anteile an den Gas Fees der einzelnen Smart-Contract-Interaktionen. So wird sichergestellt, dass der Wert des Protokolls, denen zufließt, die ihn schaffen. Diese Form der Mehrwertsteuer könne so auch für die Entwicklung anderer Infrastruktur auf der Blockchain genutzt werden, wie es seitens des Projekts heißt.

Funktioniert das Konzept, kann Canto ein faireres DeFi-Ökosystem schaffen, in dem Nutzer, Entwickler, Trader und Kapitalgeber gleichermaßen profitieren und Wert erhalten bleibt. Das DeFi-Experiment könnte daher in den kommenden Monaten weiter an Zulauf gewinnen. Laut Variant hat sich die Nutzerzahl der Blockchain seit Dezember bereits verdoppelt. Auch wenn Canto also sein technisches Rad nicht neu erfindet: Die Idee des “DeFi-Sozialismus” geht zumindest fürs Erste auf.

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